Gottes Wege sind unergründlich…

Wir werden oft mit Situationen konfrontiert, mit denen wir nicht gerechntet haben. Es sind solche, die uns Sorgen machen, oder uns an den Rand der Verzweiflung bringen. Doch was machen wir, mit diesen Situationen? Können wir unseren Blick immernoch genau so gut auf Jesus richten, wie wenn wir hüpfen könnten vor Freude? Oder geben wir uns geschlagen?

Ich habe heute in der Bibel einen Vers entdeckt: “Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet” Römer 12, 12

Paulus schreibt hier, dass wir geduldig in Trübsal sein sollen. Und fröhlich sein sollen im Bezug auf die Hoffnung! Es kann keine Situation geben, welche ohne Hoffnung ist! Egal wie die Lage auch scheint, ist die Hoffnung nie verloren. Paulus macht uns auch deutlich, dass wir nie aufgeben sollen! Wir sollen zu Gott beten und nicht aufgeben! Denn wir wissen, was in Lukas 18,27 steht : Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich! Es gibt nichts, was zu gross sein könnte für unseren himmlischen Vater! Keine Situation, wo er uns nicht befreien könnte und uns hinausführen könnte. Darum sollen wir standhaft bleiben, denn wir haben Hoffnung!

Unsere Anliegen sollen wir vor Gott bringen und nie aufhören, ihn um Erretung zu bitten! Nicht alles wird von einem Tag zum anderen wieder “gut”. Doch genau dann sollen wir beharrlich im Gebet sein! Denn Gott hat uns nicht vergessen und er wird uns auch nie vergessen. In Psalm 50, 15 steht: Und rufe mich an am Tage der Not: Ich will dich erreten und du sollst mich preisen.

In Römer 8,28 steht noch eine andere Zusage:  Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum besten dienen (…)

Nicht immer handelt Gott so, wie wir es wollen. Nicht immer so, wie wir es am besten fänden. Mit Gott unterwegs sein, heisst Nie zu wissen, was kommt! Doch zu wissen, dass ALLES zum Guten führt.

Letzten Sonntag habe ich eine predigt gehört, die sich um genau dieses Thema handelte: Situationen, die zum Besten führen. Dazumals bracht der Prediger eine Geschichte, die wahrscheinlich einige von euch kennen, doch ich erzähle sie trotzdem:

Samuel Koch hat Gott gebeten, dass er eine Möglichkeit haben darf, im Fernseher über Gott zu sprechen. Er war sprotlich und bewarb sich darum an verschiedenen Orten für ein Sportstudium, in der Hoffnung, dass er dadurch als Leistungssprotler, die Gelegenheit bekäme, von Gott zu erzählen. Doch er wurde bei allen abgelehnt. Er hatte früher auch viel Theater gespielt und bewarb sich deshalb bei einer Theaterschule, in der Hoffnung, dass er dadurch diese Möglichkeit mal haben könnte. Doch auch dort, wurde er nicht aufgenommen. An einem gewöhnlichem Tag, ertappte ihn mal ein Reporter, bei seinem Hobby, wie er mit Sprungfedern an den Füssen über Hindernisse sprang. Er sprach Samuel darauf an und schlug ihm vor, bei “Wetten, dass…?” mitzumachen. Samuel sprach darauf hin mit dem Fernseh- Moderator Thomas Gottschalk und schlug im Folgendes vor: Wenn Samuel über fahrende Autos springen kann (und es schaffen würde), will er die Möglichkeit haben, im ZDF von Gott zu erzählen. Der Deal galt. Und wir wissen, wie es herausgekommen ist. Samuel ist bei eine Sprung über das fahrende Auto gestürzt und liegt seither im Spital. Diagnose ist Querschnitt- Gelähmt. Nach diesem Unfall gab es grosse Schlagzeilen, und es geschahen Veränderungen. Der ZDF ging nach diesem Unfall zu Samuel Koch in den Spital und wollte mit ihm über den Unfall reden. Doch sie merkten, dass Samuel an seinem Glauben festhielt, obwohl man nicht einmal wusste, ob er es Überleben würde. Menschen, welche diesen Bericht sahen (unter anderem Thomas Gottschalk) wurden von seinem Glaube an Gott tief berührt und gaben darauf hin ihr Leben Jesus. Danach kam ein Reproter von dem Magazin “Stern”. Ein überzeugter Atheist, welcher darüber schreiben wollte, wie man au f solche dumme Ideen kommen kann. Nach dem er bei Samuel war, schrieb er einen Bericht und der letzte Satz, lautete: Als Atheist bin ich gekommen und als Christ gegangen!

Als Samuel Gott bat, ihm eine Möglichkeit im Fernseher zu verschaffen, dachte er niemals, dass es so enden würde! Doch Gott hatte einen anderen Weg geplant, als Samuel sich ausgemahlt hatte. Wir können die Wege Gottes nicht immer verstehen und dass müssen wir auch nicht. Wir können auch nicht verstehen, wie solchen Menschn sowas passiert, aber auch das müssen wir nicht. Wir können wissen, dass Gott schlussendlich alles zum Guten führen wird. Auch wenn wir es für unmöglich halten! Denn für Gott ist alles möglich!

Ein Gedanke zu “Gottes Wege sind unergründlich…

  1. Aso ich glaube nöd, dass mer nie weiss was chunnt wenn mer mit Gott läbt. Im Gegeteil, me weiss me wiel mer de Heilig Geischt hät.
    Und Gott schickt kei schlimmi Sache zum sie denn zum Guete verwende! Gott isch en guete Gott! Ganz bestimmt chömed Unfäll und Chrankheit nöd vu Gott! Aber ich dänke me cha ide Situation ine sich entscheide trotz allem a Jesus feschthebe und ihm vertraue! Ebe sini Verheissige und Zuesage ernscht nä, i dem Fall z.B. Heilig!

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